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Informationen für Teilnehmende

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Umfrage zum Thema:

Einfluss von Belastungsfaktoren und protektiver Faktoren auf die Suizidalität geschlechtsinkongruenter Personen.


Bitte lesen Sie die folgenden Informationen aufmerksam durch!

Umfragezweck
Geschlechtsinkongruente Personen sind Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht oder nicht vollständig mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Studien zeigen, dass geschlechtsinkongruente Personen häufiger von suizidalen Gedanken und Belastungen berichten als die Allgemeinbevölkerung.

Zu den Gründen hierfür gibt es bislang noch zu wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Mit dieser Studie möchten wir untersuchen, welche Belastungs- und Schutzfaktoren mit suizidaler Symptomatik in Zusammenhang stehen.

Dazu führen wir eine Online-Umfrage durch. Wir befragen geschlechtsinkongruente Personen sowie Vergleichsgruppen und vergleichen die Antworten. Auf diese Weise sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser verstanden und Ansatzpunkte für zukünftige Unterstützungs- und Präventionsangebote gewonnen werden.

Ablauf – Was genau erwartet Sie in dieser Umfrage?
Im Rahmen dieser Umfrage werden Angaben zu soziodemografischen Faktoren, verschiedenen Belastungs- und Schutzfaktoren, suizidaler Symptomatik sowie psychischem Wohlbefinden erhoben. Die Datenerhebung erfolgt anonym.
Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten.

Hinweis auf potenziell belastende Inhalte:
Im Fragebogen werden auch sensible Themen angesprochen. Manche Fragen können als belastend empfunden werden, zum Beispiel Fragen zu:
• psychischer Gesundheit,
• schwierigen Erfahrungen (z. B. Diskriminierung),
• Gedanken, nicht mehr leben zu wollen.

Wenn Sie merken, dass Ihnen das Thema zu nahe geht, können Sie die Umfrage jederzeit vor dem Absenden abbrechen oder sich beim Ausfüllen Unterstützung holen (z. B. von einer vertrauten Person). Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Fragen nach Suizidgedanken diese nicht auslösen oder verstärken.

Wenn Sie während oder nach dem Ausfüllen emotionalen Stress oder Unwohlsein verspüren, empfehlen wir Ihnen, Unterstützung zu suchen, zum Beispiel bei einer Vertrauensperson oder bei einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Fachperson. Sie können sich auch an die unten genannten Hilfsangebote wenden.
In akuten Notfällen rufen Sie bitte sofort die 112 an.

Hilfsangebote:
- Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 0800/1110222 oder 116 123, online: online.telefonseelsorge.de
- Nummer gegen Kummer: 116 111
- Krisenchat: www.krisenchat.de
- U25 (Online-Suizidprävention): www.u25-deutschland.de
- MANO (Online-Suizidprävention): mano-beratung.de
- Hilfefinder Suizidprävention: www.suizidprophylaxe.de/betroffene-und-angehoerige/#hilfefinder
- Info-Telefon Deutsche Depressionshilfe: 0800 33 44 533, online: deutsche-depressionshilfe.de
- Lokale trans*Beratungsstellen

Falls Sie nach Abschluss der Studie an den Ergebnissen interessiert sind, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Notieren Sie sich hierzu bitte folgende E-Mail-Adresse: transstudie@unimedizin-ffm.de

Wir danken für Ihr Mitwirken und Ihr Vertrauen!

Nutzen und Risiken

Ein unmittelbarer persönlicher Nutzen ist mit der Teilnahme an dieser Studie nicht verbunden. Die Ergebnisse der Studie können jedoch dazu beitragen, Belastung- und Schutzfaktoren besser zu verstehen und künftig Unterstützung- und Präventionsangebote zu verbessern.

Die Teilnahme an der Studie erfolgt im Rahmen einer anonymen Online-Befragung ohne Intervention. Einzelne Fragen können emotional belastend sein. Sie können Fragen überspringen und die Befragung jederzeit vor dem Absenden abbrechen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.



Datenschutz

Die Teilnahme an dieser Studie erfolgt über einen anonymen Online-Fragebogen. Im Rahmen der Studie werden keine direkt identifizierenden personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer erhoben. Für die Durchführung der Befragung wird SoSciSurvey genutzt, welches lokal auf einem Server der Goethe Universität betrieben wird. Es werden keine IP-Adressen verarbeitet.

Im Fragebogen werden jedoch sensible Angaben erfasst, insbesondere zu psychischer Gesundheit, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, ethnischer Herkunft sowie zu einer möglichen Transition. Diese Angaben sind für die Durchführung der Studie erforderlich, da sie die Grundlage für die wissenschaftliche Auswertung der Belastungs- und protektiven Faktoren im Zusammenhang mit suizidaler Symptomatik bilden. 

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die in dieser Studieninformation beschriebene Studie verwendet. Die Speicherung erfolgt auf einem geschützten klinikinternen Server. Zugriff auf die Forschungsdaten haben ausschließlich die mit der Durchführung und Auswertung der Studie betrauten Projektmitarbeitenden. 

Die Daten werden ausschließlich in anonymer Form ausgewertet und veröffentlicht. Das bedeutet, dass aus den veröffentlichten Ergebnissen kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist. Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. 

Da die Datenerhebung anonym erfolgt, ist eine nachträgliche Zuordnung Ihrer Angaben zu Ihrer Person nicht möglich. Sie können die Befragung jederzeit vor dem Absenden abbrechen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. Nach dem Absenden des Fragebogens kann Ihr Datensatz jedoch nicht mehr individuell identifiziert, berichtigt oder gelöscht werden.

Da ausschließlich anonyme Daten verarbeitet werden, finden die Betroffenenrechte gemäß DSVGO keine Anwendung.

Die Forschungsdaten werden nach den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis für einen Zeitraum von 10 Jahren aufbewahrt. 

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne des Datenschutzrechts ist die Goethe Universität Frankfurt. Die Studie wird durchgeführt an der Universitätsmedizin Frankfurt in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. 

Bei Fragen zum Datenschutz können Sie sich an folgende Stellen wenden:

- Studienteam: transstudie@unimedizin-ffm.de 

- Datenschutzbeauftragte*r der Universitätsmedizin Frankfurt

E-Mail: Datenschutz@unimedizin-ffm.de 

- Datenschutzbeauftragte*r der Goethe-Universität Frankfurt


Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig ist insbesondere:

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

Postfach 3163

65021 Wiesbaden

Telefon: +49 611 1408-0

E-Mail: poststelle@datenschutz-hessen.de

Verantwortlichkeiten und Kontaktdaten

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne des Datenschutzrechts ist die Goethe Universität Frankfurt. Die Studie wird durchgeführt an der Universitätsmedizin Frankfurt in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. 

Studienleitung ist: Prof. Dr. med. Ute Lewitzka Professur für Suizidologie und Suizidprävention Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt 

Beteiligte Wissenschaftler*innen: 

- Prof. Dr. med. Jörg Bojunga Medizinische Klinik 1, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt 

- Dr. med. Natalie Metternich Medizinische Klinik 1, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt 

Wenn Sie Fragen zur Teilnahme, Freiwilligkeit oder zum Umgang mit den Daten haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Studienteam: transstudie@unimedizin-ffm.de